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Therapeutische Begleitung für Kinder
Kinder zeigen auf ihre ganz eigene Weise, wenn etwas sie beschäftigt oder aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ängste, Rückzug, starke Gefühle, Unruhe oder Veränderungen im Verhalten können Hinweise darauf sein, dass ein Kind Unterstützung braucht.
In meiner therapeutischen Arbeit geht es darum, zu verstehen, was ein Kind mit seinem Verhalten oder seinem Spiel zum Ausdruck bringt. Gerade jüngere Kinder können noch nicht alles, was sie erleben und fühlen, in Worte fassen. Das therapeutische Spiel bietet ihnen die Möglichkeit, sich auf eine ihrem Alter entsprechende Weise auszudrücken.
Dabei möchte ich Kinder darin unterstützen, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse zunehmend wahrzunehmen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und ihren Selbstwert und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Nicht nur Schwierigkeiten, sondern auch die Persönlichkeit, Fähigkeiten und Ressourcen des Kindes bekommen dabei Raum.
Je nach Alter und Anliegen arbeite ich mit unterschiedlichen therapeutischen Zugängen. Bei jüngeren Kindern kann beispielsweise die Kinderorientierte Familientherapie (KOF) ein geeigneter Rahmen sein. Welche Form der Begleitung sinnvoll ist und wann die Eltern einbezogen werden, richtet sich nach dem jeweiligen Kind und seiner Situation.
Begleitung bei besonderen
Entwicklungs- und Regulationsbedürfnissen
Auch Kinder mit bereits bestehenden Diagnosen oder besonderen Entwicklungs und Regulationsbedürfnissen können therapeutisch begleitet werden. Dazu gehören beispielsweise ADHS, Autismus Spektrum und selektiver Mutismus. Eine entsprechende diagnostische Abklärung erfolgt bei Bedarf durch hierfür zuständige Fachstellen.
Dabei steht für mich nicht die Diagnose allein im Mittelpunkt, sondern das Kind mit seiner Persönlichkeit, seinen individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und seiner jeweiligen Lebenssituation. Gemeinsam mit den Eltern schauen wir darauf, wo das Kind Unterstützung benötigt und was ihm hilft, seine eigenen Entwicklungsmöglichkeiten zu entfalten.